Home
Wir über uns
Alpenritte
Wanderritte
Tagesgeländeritte
Termine 2012
Erlebnisberichte
Tipps
Gästebuch
   
 


Wanderreiten ist Hochleistungssport für unseren Partner Pferd. Um diesen ohne Folgeschäden (Sehnenschaden, Rückenverspannung, Hufrolle) zu betreiben, sollte man sein Pferd gut auf einen Wanderritt vorbereiten. Hier ein paar wichtige Tipps dazu:

  • Eignung als Wanderreitpferd: gesund, gute Beine und Hufe, nervenstark, ausdauernd, Mindestalter 6 Jahre.
  • Trainingsziele: Gymnastizierung, natürliche Kopfhaltung, gut von hinten untertretendes Pferd, Losgelassenheit
  • Trainingsprogramm: Reiten im Gelände - abwechlungreich  mit langsamer Steigerung (verschiedene Böden und Geländeschwierig-keiten, Spaziergänge, Trailaufgaben); Reiten auf dem Platz/Halle.
  • Übungen: Anbinden an Bäumem oder Hochseil, ruhiges Stehenbleiben, Gewöhnen an fremde Pferde und Umgebung, unregelmäßige Fütterung und fremdes Futter.
  • Erstellen eines Trainingsplans je nach geplanter Tour: Muskeln werden erst nach 4 Wochen Training richtig fit, daher mindestens 4, besser 6 Wochen vorher trainieren. Bei ganz untrainierten Pferden 3 Monate. Tägliches Reiten in allen Gangarten. Auch harte Straßen benutzen, viel bergauf und bergab reiten. Ab der dritten Woche ein Testritt mit vollem Gepäck. Mindestens ein längerer Ritt pro Woche (~4 Stunden). Einige Tage vor dem Wanderritt kann das Trainingsprogramm reduziert werden.
  • Als Wanderreiter wollen wir mit unserem Pferd den Ritt genießen und sollten nicht and die Grenzen kommen, dazu ist es gut die "PAT"Werte unseres Pferdes zu kennen: Puls 28 - 40 Schläge pro Minute; Atmung 8 - 16 Atemzüge in der Minute; Temperatur 37 - 38 Grad C. Die Werte können bei Belastung stark steigen - ist jedoch die Anzahl der Atemzüge pro Minute größer als die Anzahl der Pulsschläge ist Vorsicht angebracht. Nach 10 Minuten Pause müssen sich die Werte wieder auf dem normalem Niveau befinden. Bei Distanzritten darf erst weitergeritten werden wenn der Puls auf 64 Schlägen und die Atmung 64 Atemzügen in der Minute abgesunken ist.
  • Überanstrengung erkennt man an: PAT s.o.; übermäßiges Schwitzen, verstärkte flache Atmung, Stolpern, Schwellungen in Sattel- und Gurtlage, sowie an den Beinen, Müdigkeit, Lahmheit und Steifheit als Zeichen von Schmerzen, Muskelverhärtung, Sehenauffaserung.